Die Primaten unter uns

Mai 17th, 2011 | Kristina

Jede Frau wird zustimmend nicken, wenn man Männer als affenähnliche Wesen bezeichnet. Kein Wunder, denn Männer sind in der Tat häufig einem Affen ähnlicher, als einem rational denkenden Menschen, besonders wenn es um das Umwerben und Begatten einer Frau geht. Im Folgenden also mal eine kleine Abhandlung über Männer und ihr affenähnliches Paarungsverhalten.

Wie bekomme ich eine Frau?

Der Mann in seinem affenartigen Getue wirbt auf ganz besondere Art um eine Frau. Nicht, wie es sich die Angebetete vielleicht erhofft, nutzt er hierfür stilvolle Mittel, Komplimente und Blumen, sondern verlässt sich vielmehr darauf, männlicher und stärker zu wirken, als mögliche Konkurrenten. Konkurrenten sind für den Mann in der “Balzphase” übrigens alle Männer in einem Umkreis von sicherlich einem Kilometer und müssen mit mehr oder minder geschicktem Agieren ausgeschaltet werden. Mann lässt also seine Muskeln spielen, den Beschützer raushängen und demonstriert, wo auch immer er es kann, wie viel Testosteron wirklich durch seine Adern fließt. Genau so läuft das auch bei Affen ab. Mit lautem Gebrüll, die Fäuste auf die Brust trommelnd, gewinnt Herr Affe jede Äffin für sich. Das Ganze beruht natürlich auf ganz wissenschaftlichen Ursachen, denn eine Frau oder auch Äffin fühlt sich von einem Mann besonders angezogen, wenn dieser sie möglichst gut beschützen kann.

Das Hirn wird abgeschaltet

Wären Männer in der Lage, ihr Gehirn zu nutzen, wenn es um das Gewinnen einer Frau geht, so wären manche Flirtversuche in der Tat ein wenig stilvoller und vermutlich auch erfolgversprechender. Doch unsere lieben Männer können einfach nicht anders. Von biologischen Merkmalen einer Frau gesteuert – und wir wissen alle, von welchen hier gesprochen wird – beginnt Mann sich plötzlich vollkommen irrational aufzuführen. Beinahe so, als wolle er ein Theaterstück aufführen. Schwäche gesteht sich Mann nicht ein und Gefühle ebenso wenig. Immerhin ist er der Mann im zukünftigen Haus und ist zuständig für Nachwuchs und Unterhalt einer Frau. Doch Frauen denken in diesem Moment noch nicht so weit, was sie deutlich von Äffinen unterscheidet, und fühlen sich schnell überfordert und bedrängt.

Den Affen in den Käfig sperren

Das Beste für einen Mann ist es daher, denn inneren Affen wenigstens in den ersten Stunden in seinen imaginären Käfig zu verbannen. So kann mit Bedacht gehandelt und die romantischen Seiten des Flirtens genutzt werden. Wer sich hiermit schwertut und den äffischen Teil einfach nicht loswird, der sollte sich einmal mit Flirttipps für Männer auseinandersetzen. So ist manche Frau schneller das eigene Weib, als man es möglicherweise denkt.

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