Callithrix flaviceps – Gelbkopfbüschelaffe

WISSENSCHAFTLICH Callithrix flaviceps
DEUTSCH Gelbkopfbüschelaffe
ENGLISCH Buff-headed marmoset
FRANZÖSISCH Ouistiti à tête jaune
SYSTEMATISCHE EINTEILUNG: Ordnung der Herrentiere oder Primaten, Unterordnung der Affen (Simiae), Teilordnung Neuwelt- oder Breitnasenaffen (Platyrrhini), Überfamilie (Ceboidae), Familie Krallenaffe (Callitrichidae)
STATUS
HÄUFIGKEIT:
Bestand unmittelbar vom Aussterben bedroht. Sehr kleines Verbreitungsgebiet bereits weitflächig abgeholzt; unmittelbar von der Ausrottung bedroht
KÖRPERMAßE: Kopfrumpflänge: 22,2-24,8 cm

Schwanzlänge: 30-35 cm

Gewicht: 300-360 g

AUSSEHEN, AUFFÄLLIGE MERKMALE: Fast kranzförmig angeordnete, weiß-ockerfarbene Feilpartien im Ohr-Backen-Bereich begrenzen ein gleichfarbig heiles Gesicht; das ocker- bis agutifarbene Rückenfell ist durch dunkelgrau bis schwarze Streifen fein quergebändert; quergebändert auch der insgesamt dunklere Schwanz
FORTPFLANZUNG
und
LEBENSLAUF:
F=Freiland
G=Gefangenschaft
Schwangerschaftsdauer: 140-145 Tage

Zahl der Jungen je Geburt: 1-2, selten 3

Geburtsgewicht: etwa 30 g

Geschlechtsreife: mit 14-18 Monaten

Entwöhnung: nach 2 Monaten

Lebensdauer: über 10 Jahre

NAHRUNG: Viel Baumsäfte, Insekten, Spinnen, Früchte, Blüten, Nektar, auch kleine Echsen, Vogeleier, Nestlinge, Frösche
FEINDE: Kleine Raubkatzen, Greifvögel, Schlangen
LEBENSWEISE
und
LEBENSRAUM:
Tagaktiv; wie bei den meisten Krallenaffenarten bevorzugt in Waldrandbereichen entlang von Flüssen, heute aber auch von Straßen; in den Bergwäldern des brasilianischen Küstenstaates Espirito Santo, daneben auch im Nachbarstaat Minas Gerais
SOZIALES LEBEN
(Kultur):
Gruppen von 2-8 Tieren
QUELLE: Bernhard Grzimek (1988)