Hylobates lar carpenteri u. H. l. entelloides – Lar, Weißhandgibbon

WISSENSCHAFTLICH Hylobates lar carpenteri u. H. l. entelloides
DEUTSCH Lar, Weißhandgibbon
ENGLISCH Lar gibbon, White-handed gibbon
FRANZÖSISCH Gibbon lar
SYSTEMATISCHE EINTEILUNG: Ordnung der Herrentiere oder Primaten, Altwelt- oder Schmalnasenaffen (Catarrhini), Überfamilie der Menschenartigen (Hominoidea), Familie der Kleinen Menschenaffen (Hylobatidae)
STATUS
HÄUFIGKEIT:
Noch ziemlich weit verbreitet, aber gefährdet
KÖRPERMAßE: Kopfrumpflänge: 44-64 cm

Schwanzlänge: 0 cm

Gewicht: 5-6 kg

AUSSEHEN, AUFFÄLLIGE MERKMALE: Fellfärbung schwankt von hellgelblich über bräunlich, dunkelbraun bis schwarz; durchwegs ein mehr oder weniger breiter Gesichtsring und ebenso weiße Fellbereiche an Hand- und Fußrücken; Grautöne selten
FORTPFLANZUNG
und
LEBENSLAUF:
F=Freiland
G=Gefangenschaft
Schwangerschaftsdauer: 210 Tage

Zahl der Jungen je Geburt: 1, sehr selten 2

Geschlechtsreife: mit ca. 6-7 Jahren

Entwöhnung: nach ca. 18-24 Monaten

Lebensdauer: ca. 25 Jahre

NAHRUNG: Mehr Früchte und weniger Blätter als Siamang
FEINDE: Leopard, Riesenschlangen, große Greifvögel
LEBENSWEISE
und
LEBENSRAUM:
Wandert schneller und größere Strecken als der Siamang; größere Reviere (10-50 ha)
SOZIALES LEBEN
(Kultur):
Duettgesänge der Paare
QUELLE: Bernhard Grzimek (1988)