Leontopithecus rosalia – Löwenaffe

WISSENSCHAFTLICH Leontopithecus rosalia
DEUTSCH Löwenaffe
ENGLISCH Lion tamarin
FRANZÖSISCH Singe-lion
SYSTEMATISCHE EINTEILUNG: Ordnung der Herrentiere oder Primaten, Unterordnung der Affen (Simiae), Teilordnung Neuwelt- oder Breitnasenaffen (Platyrrhini), Überfamilie (Ceboidae), Familie Krallenaffe (Callitrichidae) mit 3 Unterarten
STATUS
HÄUFIGKEIT:
Durch Zerstörung der Lebensräume alle drei Unterarten von der Ausrottung bedroht. Bestand unmittelbar vom Aussterben bedroht.
KÖRPERMAßE: Kopfrumpflänge: 20-33,6 cm

Schwanzlänge: 31,5-40 cm

Gewicht: 380-700 g

AUSSEHEN, AUFFÄLLIGE MERKMALE: Goldgelbes Fell mit gelegentlich helleren oder dunkleren Stellen, besonders im Schwanzbereich (L. r. rosalia); L. r. chrysomelas dunkelschwarz mit rötlich-gelbem Gesicht und Armfell; L. r. chrysopygus dunkel-schwarz, Unterschenkel bis zum Steiß und zur Schwanzbasis hellbraun-rötlich
FORTPFLANZUNG
und
LEBENSLAUF:
F=Freiland
G=Gefangenschaft
Schwangerschaftsdauer: 132-145 Tage

Zahl der Jungen je Geburt: 1-2, selten 3

Geburtsgewicht: ca. 55 g

Geschlechtsreife: mit 16-20 Monaten

Entwöhnung: nach 2-3 Monaten

Lebensdauer: über 10 Jahre

NAHRUNG: Insekten, Spinnen, Früchte, Baumsäfte; auch Blüten, Blätter, Nektar, Eidechsen, Eier, Nestlinge, Baumfrösche
FEINDE: Kleine Raubkatzen, Greifvögel, Schlangen
LEBENSWEISE
und
LEBENSRAUM:
Tagaktiv; Gruppen von 2-8 Tieren; bevorzugt ursprüngliche Primärwälder, aber auch im Sekundärwald; winzige Restverbreitungsgebiete im brasilianischen Staat Rio de Janeiro (L. r. rosalia), im Südosten des Staates Bahia (L. r. chrysomelas) und in zwei Waldgebieten im Staat Sao Paulo (L. r. chrysopygus)
QUELLE: Bernhard Grzimek (1988)