Macaca sylvanus – Berberaffe, Magot

WISSENSCHAFTLICH Macaca sylvanus
DEUTSCH Berberaffe, Magot
ENGLISCH Barbary ape
FRANZÖSISCH Magot, Singe de Berberie
SYSTEMATISCHE EINTEILUNG: Ordnung der Herrentiere oder Primaten, Unterordnung der Altwelt- oder Schmalnasenaffen (Catarrhini), Überfamilie der Geschwänzte Altweltaffen (Cercopithecoidea), Familie der Meerkatzenverwandte (Cercopithecidae), Unterfamilie Meerkatzenartige (Cercopithecinae)
STATUS
HÄUFIGKEIT:
Noch etwa 25000 Tiere; ernsthaft bedroht durch Bejagung und Lebensraumzerstörung
KÖRPERMAßE: Kopfrumpflänge: 38-76 cm

Schwanzlänge: 0

Gewicht: 5-13 kg

AUSSEHEN, AUFFÄLLIGE MERKMALE: Dichter, dicker Pelz, durchgängig gelb-ockerfarben; schwanzlos; blasses Gesicht, bedeckt mit vielen kurzen Haaren; mittelgroße Regelschwellung, hell purpurbalu und mit kleinen feinen Haaren besetzt
FORTPFLANZUNG
und
LEBENSLAUF:
F=Freiland
G=Gefangenschaft
Schwangerschaftsdauer: ca. 7 Monate

Zahl der Jungen je Geburt: 1, selten 2

Geburtsgewicht: ca. 450 g

Geschlechtsreife: mit 3-4 Jahren

Entwöhnung: mit 6-12 Monaten

Lebensdauer: über 20 Jahre

NAHRUNG: Blätter, Bast und Samen von Zedern, Beeren, Kräuter, Knospen, Sprossen, Wurzeln, Wirbellose
LEBENSWEISE
und
LEBENSRAUM:
Vorwiegend bodenlebender Bewohner der Zedern- und Eichenwälder des mittleren Atlas; meist zwischen 1500 m und 2000 m.
SOZIALES LEBEN
(Kultur):
Mehrmännchengruppen mit 12-40 Tieren; Reviergröße 1,2-1,7 ha.
QUELLE: Bernhard Grzimek (1988)